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Sicherheitstipp der Polizei - Der "Neffen- oder Enkeltrick" ist aktueller denn je!

10.03.2019


Bei dieser Betrugsform werden meist ältere Menschen oft um ihre ganzen Ersparnisse gebracht!
Die Vorgehensweise der Täter spielt sich immer auf ähnliche Art ab:
Der "Anrufer" meldet sich am Telefon ohne Namensnennung und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden des Betroffenen. Erfreut über die nette und persönliche Ansprache geht man von vornherein davon aus, dass es sich beim Anrufer um einen Verwandten oder guten Bekannten handelt. Auf Nachfrage hin, wer am anderen Ende der Leitung sei, wird vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, ob man den Anrufer denn nicht erkenne. Die Opfer zählen dann Namen nahestehender Personen auf, aus denen der Betrüger einen wählt und bestätigt, dass er das sei. Im weiteren Verlauf des Gesprächs schildert der Täter beispielsweise eine finanzielle Notlage und bittet darum kurzfristig Geld ausleihen zu wollen. Erhält der Betrüger die Zusage, gibt er vor, den vereinbarten Betrag wegen irgendeiner Terminkollision nicht selbst abholen zu können und dass er deshalb einen Freund vorbeischicken werde.
Die Geldübergabe findet größtenteils in der Wohnung des Opfers oder an einem bestimmten Ort statt.

Empfehlung bzw. Schutzmöglichkeiten: 
  • Brechen Sie derartige Telefonate sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Kontaktieren Sie den "vermeintlichen" Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden, und überprüfen Sie, ob er tatsächlich angerufen hat.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Informieren Sie andere Freunde, Verwandte oder Nachbarn, bevor das Geld übergeben wird. 
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.
  • Bestehen Sie auf ein persönliches Treffen und geben Sie sich nicht mit einer "Vertretung" zufrieden. 
  • Lassen Sie in Ihr Haus oder ihre Wohnung niemanden, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage oder den Türsicherungsbügel bzw. die Türsicherungskette. 
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle (Notruf 133).

    Weiterhin eine sichere Zeit wünscht Ihnen
    Ihr GEMEINSAM.SICHER – Team
    Ihre Polizei – immer für Sie da!
     

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